So klingts in Böhmen II. Fortsetzung eines kleinen Reiseberichts.

Poté, co jsem uvítal nějaké staré kolegy, jsem se setkal se svými starými kamarády a my jsme pokračovali v cestě do Čech.

Meine sehr verehrte Damen und Herren, zum besseren Verständnis wird der Rest dieses Blogeintrages nicht in tschechischer Sprache verfasst.“

Nachdem man noch einige alte Kollegen begrüßen konnte, koppelte ich mit meinem alten Kameraden aus Kinder- und Jugendtagen und wir setzten auf der Autobahn nach Prag unsere Reise nach Böhmen fort.

Um 18 Uhr 03 überquerten wir die sächsisch-böhmische Grenze und in der untergehenden Sonne fuhren wir entlang der Elbe an einer sehr malerischen Landschaft, die irgendwie an die Alpen. Unsere Route führe uns über Prag und Königgrätz letztendlich nach Wildenschwert, dass wir mit etwas Verspätung um 21 Uhr 30 erreichten. Schnell Anmelden am Empfang, Gepäck aufs Zimmer und dann ratzfatz ins Hotelrestaurant, da die Küche um 22 Uhr Feierabend machen wollte. Und endlich, nach vielen Jahren gab es meine heißgeliebter Smažený sýr (gebackener Käse) mit Tatarská omáčka (Sauce tartare) und natürlich, das darf in Böhmen auf keinen Fall fehlen: Bier. Nachdem Essen noch mal flink in die Innenstadt, um bei alten Kriegsgeschichten dem böhmischen Bier zuzusprechen. Das hatte aber zur Folge, dass wir nach einer anstrengenden Reise und ein paar Bierchen just in dem Moment aufwachten, als das Frühstück im Hotel abgeräumt wurde. Die Rezeption hat aber und das muss lobend erwähnt werden, von sich aus angeboten, das nicht eingenommene Frühstück zu stornieren. Lob und Anerkennung. Generell muss man sagen, dass das gesamte Personal im Hotel Uno äußerst freundlich und zuvorkommend war, zudem sprachen die meisten Mitarbeiter auch Englisch und zum Teil Deutsch.

Bei strahlendem Sonnenschein gingen wir erst einmal in den gegenüberliegenden Konsum um auf gut Glück regionale Lustigkeiten und Spezialitäten einzuholen, beschlossen aber dann recht schnell, dass wir am Sonntag nochmal einen der großen Supermärkte aufsuchen werden.

Vorbei an unserm Kumpel Jiří dem Trommler ging es in die Stadt, da wir ja noch dringend einen Kaffee zu uns nehmen wollten. Anschließend besichtigten wir das malerische Litomyšl (Leitomischl), die Geburtsstadt des tschechischen Komponisten Bedřich Smetana und anschließend Vysoké Mýto (Hohenmauth).

Ústí nad Orlicí. Denkmal für die Gefallenen 1914-1919, 1938-1945

Ústí nad Orlicí. Denkmal für die Gefallenen 1914-1919, 1938-1945

Ústí nad Orlicí. Marktplatz.

Ústí nad Orlicí. Marktplatz.

Das Schloss Litomyšl (Leitomischl) ist eines der bedeutendsten Renaissance-Denkmäler in Böhmen.

Das Schloss Litomyšl (Leitomischl) ist eines der bedeutendsten Renaissance-Denkmäler in Böhmen.

Schloss Litomyšl. Alte Kameraden im Vorgarten.

Schloss Litomyšl. Alte Kameraden im Vorgarten.

Eindrück kann man schwer auf Fotos bannen und so raten wir ganz allgemein, man möge sich doch vor Ort sein eigenes Bild machen. Wir fuhren nach einem interessanten und eindrucksvollen Tag zurück nach Wildenschwert und hatten am Abend noch das Vergnügen eines kleinen Konzerts des tscheschischen Duos Kamelie, das sind Hana Buštíková und Dana Vlková (ein kleiner Mitschnitt folgt ehebaldigst).

So traten wir am kommenden Morgen die Rückreise an und passierten um 14 Uhr 41 die böhmisch-sächsische Grenze. In Dresden trennten sich unsere Wege. Ich fuhr mit dem EC zurück nach Berlin und muss im direkten Vergleich feststellen, dass die Waggons der Österreichischen Bundesbahn wesentlich komfortabler als die der České dráhy sind.

Mein persönliches Fazit lesen Sie im dritten Teil.

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Über lampersdorff

Politikwissenschaftler und Historiker. Irgendwas mit Bundeswehr und Ministerialbürokratie.

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