Von Mammuts und nutzlosen Kostgängern.

Wer kennt sie nicht: Die glorreiche Bundesanstalt für Arbeit? Ja, ich weiß diese Mammutbehörde heißt nun seit ein paar Jahren Bundesagentur; aber verstrahlte Nüsse aus der Türkei bleiben verstrahlte Nüsse auch wenn man sie plötzlich „Byzantiner Königsnüsse“ nennt.

Je mehr ich mit dieser byzantiner Anstalt und vor allem ihren nachgeordneten Behörden zu tun habe, frage ich mich warum sind Mammuts ausgestorben und dieser Moloch existiert immer noch. Der Einduck verfestigt sich, dass es sich bei dem Behördenmonster „Bundesagentur für Arbeit“ um die größte, teuerste und sinnloseste Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der jüngsten Geschichte handelt. Dieser Apparat staatlicher Kostgänger gehört dringend zerschlagen und aufgelöst.
Kennen Sie irgendjemanden, der von dieser Anstalt einen richtige Anstellung vermittelt bekommen hat? Ich nicht. Ganz im Gegenteil.

Durch kleingeistige Mitarbeiter, die einfache Vorschriften entweder nicht verstehen oder von „oben“ angewiesen sind diese falsch verstehen zu müssen, erscheint die Arbeitsagentur als eine bürokratische Jobverhinderungsmaschine, deren einzige Aufgabe darin besteht, ihre eigene Lebensberechtigung zu erhalten.

Wenn man sich mal mit „Kunden“ dieser Behörde unterhält, fällt einem sofort auf, dass bundesweit die gleichen Probleme vorherrschen. Da es wohl kaum möglich ist, dass in dieser Behörde 600.000 Vollpfosten beschäftigt sind, müssen die Verschleppungstaktiken etc. offenkundig von „oben“ angeordnet sein. Noch ein Grund mehr diesen Eierladen aufzulösen. Und wieso eigentlich Kunde? Wusste nicht, dass man da was kaufen kann. Vielleicht sind das aber auch Lotterie- Verkaufsstellen und man kann sich da ein Arbeitslos kaufen.

Schluss mit lustig: Das größte Problem nach der Auflösung dieses Monsters. Wohin mit den hunderttausenden öffentlich-rechtlichen Verpflegungsempfängern? Ach ja: Jeder Job ist zumutbar. Und wenn man sich selbst darum kümmert, dann klappt das auch. Keine Bürokraten die einem Knüppel zwischen die Beine werfen.

Die Dinosaurier sind auch ausgestorben und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und an die Adresse der Abeitslosenverwalter, Arbeitsvermittler kann man sie ja kaum nennen: Ich weiß ja, dass ihr das nicht mit Absicht macht.

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Über lampersdorff

Politikwissenschaftler und Historiker. Irgendwas mit Bundeswehr und Ministerialbürokratie.

2 Kommentare

  1. Doch die Vermittler, die selbst nur arme Schweine sind, tun das absichtlich. Sie erhalten von ihren Vorgesetzten Zielvorgaben. Das Ziel heisst keineswegs Vermittlungen von richtiger Arbeit, nicht Jobs, sondern Vermittlung in Billigarbeit von der man nicht leben kann und Verhängen von sogenannten Sanktionen.Wer diese Ziele nicht erfüllt wird in dieser Behörde garantiert keine Karriere machen.
    Sozial ist halt was Arbeit schafft. Wie wär’s mit Zwangsarbeit?

    • Werter Tuisto,
      ich denke das mit den Zielvorgaben ist durchaus treffend und ich möchte keineswegs als Arbeitslosenverwaltern in dieser Maschinerie tätig sein, da die Mitarbeiter dort bestimmt ziemlichen Druck von Oben bekommen. Ich kann es aber nicht beweisen. Wobei ich den Sachbearbeitern jedoch persönlich keine böse Absicht unterstelle. Eine böse Absicht liegt bei den Vorgesetzten.
      Der Hinweis auf die Zwangsarbeit m.E. unangemessen.
      Beste Grüße.

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