U- und S-Bahn. Oder: Der kleine Unterschied.

Jetzt nutze ich erst seit 403 Tagen den Berliner ÖPNV und das ist für eingefleischte und alteingesessene S-Bahn-Fahrer natürlich ein durchaus überschaubarer Zeitraum. Dennoch hat man das ein oder andere gesehen. Manches war lustig, manches nervig und vieles hätte man auch gerne nicht gesehen.

Man mag das sehen wie man will, aber ich nutze eigentlich nur Busse und S-Bahn. Es ist nicht so, dass ich irgendwas gegen die Berliner Unterpflasterbahn hätte, aber mein Weg ins Büro und zurück, ist ohne U-Bahn zu bewältigen. Jedem, der nur ab und an U-Bahn nutzt, fällt sofort auf, dass das Publikum der Mitreisenden total anders ist.

Besten Dank an @mrschtief und v.a. an Malte Steckmeister, der mich auf dieses grandiose Lichtbild aufmerksam machte.

Besten Dank an @mrschtief und v.a. an Malte Steckmeister, der mich auf dieses grandiose Lichtbild aufmerksam machte.

In der U-Bahn ist der Anteil an skurilen Typen oder nennen wir es liebevoll „Alt- und Neuberliner Originale“ wesentlich höher als in der S-Bahn. Eigentlich wäre das was für ein soziologisches oder gar ethnologisches Dissertationsprojekt.

In der S-Bahn hab ich so etwas wie oben noch nicht gesehen. Ich bin über jeden Hinweis dankbar, der mir erklären kann, warum das Publikum in S- und U-Bahn so unterscheidlich ist. Freue mich auch die Kommentare und wünsche ein schönes Wochendende. Hurra!

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Über lampersdorff

Politikwissenschaftler und Historiker. Irgendwas mit Bundeswehr und Ministerialbürokratie.

2 Kommentare

  1. Man könnte „verkehrssoziologisch“ vielleicht so weit gehen und sagen, dass sich S- und U-Bahn wesensfremd sind. Während die S-Bahn auch das Berliner Umland mit anbindet und innerstädtisch nur den Ring und die Achsen passiert, durchrastert die U-Bahn den innerstädtischen Bereich relativ fein. Während man also – überspitzt gesagt – in der S-Bahn eher auf den Familienvater trifft, der sein Häuschen im Grünen hat und in der City arbeitet (irgendeinen Grund muss die Pendelei ja auch haben), findet man die Berliner Koryphäen quasi in ihrem natürlichen Lebensraum, wenn sie mal schnell im Umfeld ihres Kiezes zwei, drei Stationen mit der Bahn fahren.

    Aber Achtung vor Pauschalisierungen: Auch auf den verschiedenen U-Bahn-Linien unterscheiden sich die Mitfahrer gewaltig (sehr kontrastreich: U3 und U8), hier lohnt es sich, zweimal hinzuschauen.

    Viele Grüße,
    ein passionierter U-Bahn-Fahrer

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