Timmendorfer Strand. Die Arztgattin ohne Internet.

Eigentlich hatten wir uns das alles anders vorgestellt. In der Karwoche an die Ostsee fahren, da dachte man an buddeln im Sand und luftig am Strand entlanglaufen. Nun ist es halt doch ein Winterurlaub geworden.

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Eingemummelt in Lego-Schneeanzüge sind die Zwitscherlinge nun in ihrem Kinderwagen gefangen, der Regenschutz behindert zwar die Sicht schützt aber vor dem eisigen Wind. Und so macht man sich dann auf, um zu erkennen, dass die Rad- und Fußwege in Timmendorfer Strand mit Handgranatenwurfstand wohlwollend umschrieben sind und der ganze Ort im Grunde das Bild vermittelt, dass man hier seinen Geldbeutel festhalten muss. Vielleicht fehlt mir auch das „Timmendorfer Strand-Gefühl“, aber ich mag ja eh lieber Berge. Es
verfestigt sich aber der Eindruck, dass das ein Ort ist, an dem Arztgattinnen ihre Witwenrente verprassen können. Aber für uns alle das Schlimmste überhaupt: Kein W-LAN im Zimmer und das mobile Netz ist mit schwachbrüstig bis nicht vorhanden wohlwollend umschrieben.

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Über lampersdorff

Politikwissenschaftler und Historiker. Irgendwas mit Bundeswehr und Ministerialbürokratie.

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