Graf Alexander oder die Geschichte der Welt in Anekdoten.

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Ganz zu Beginn möchte ich mit einer kleinen Anekdote beginnen. Beziehungsweise mit einer Anekdotensammlung. Das Buch bespreche ich besser später. Oder besser: Kaufen Sie es einfach!

Nun hatte ich am gestrigen Abend die Ehre, in einem sehr erlauchten und illustren Kreis der Buchvorstellung von Alexander Schönburgs neustem Werk „Weltgeschichte to go“ beiwohnen zu dürfen und es erging mir ein wenig wie dem Autor selbst bei der in seinem Buch „Smalltalk“ erwähnten Hollywood-Party, bei der ihn die bekannte Philosophin Paris Hilton eine wunderbare Einleitung seines Buches bescherte. Nun gab es das ein oder andere angenehme kurzweilige Gespräch und eines hat durchaus die Berechtigung als Anekdote erzählt zu werden.

Viele kannten sich seit Kindertagen, viele kannten sich und viele kannten viele vom Sehen und vom Namen. Und so streiften die Blicke, ob man nicht den ein oder anderen Bekannten erkannte. So ging es auch der Damen, die einige Meter neben mir stand. Sie musterte mich, lächelte, trat an mich heran und sagt freundlich: „Sie wohnen gar nicht mehr in Potsdam, oder?“ Ich schaute wohl etwas stutzig und meinte: „Sie müssen mich leider verwechseln. Ich habe noch nie in Potsdam gewohnt.“ Jetzt schaute die gnädige Frau ein wenig irritiert: „Wie? …“ „Es kann nur eine Verwechslung sein“, entgegnete ich und frug: „Darf ich fragen, für wen Sie mich gehalten haben?“ Wie aus der  Pistole schoß es aus ihr heraus: „Na für den Autor!“. Da konnte ich nur entgegnen, daß mich das sehr ehrt, ich sie aber entäuschen müsse, da der Autor da hinten steht. Nun mussten wir beide herzlich lachen, haben uns vorgestellt und dann noch nett parliert. Ja: Es hätte mich schlimmer treffen können.

Danke für den kurzweiligen Abend. Geschichte lehrt uns vieles auch das: Wenn sie mal berühmt sind und man ihnen Denkmäler baut. Da kacken irgendwann die Tauben drauf. 😉

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Über lampersdorff

Politikwissenschaftler und Historiker. Irgendwas mit Bundeswehr und Ministerialbürokratie.

Ein Kommentar

  1. Pingback: Hütet Euch vor klugen Königen. | Bahngezwitscher

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